Ehe

Haltende Hände eines Brautpaares

Ein großartiges Wunder hat sich in ihrem Leben ereignet: Zwei Herzen haben zueinander gefunden. Sie sind glücklich, wenn der jeweils Andere da ist. Sie stellen fest, dass sie gut zusammenpassen und sie planen eine gemeinsame Zukunft: Miteinander leben, Verantwortung füreinander übernehmen, gemeinsam unter einem Dach wohnen, den Alltag miteinander teilen, die Beziehung unter den Segen Gottes stellen, heiraten… Deshalb erbitten Sie das Sakrament der Ehe.

Darin möchten wir Sie von ganzem Herzen unterstützen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch zu diesem mutigen Schritt.

Wir möchten Sie in ihrem Entschluss bestärken: Die Ehe ist kein Miteinander auf Probe mit Rückgaberecht. Die christliche Ehe ist ein Sakrament, das alle Mitfeiernden tief bewegt. Sie und ihr Partner spenden es sich im katholischen Verständnis gegenseitig. In ihrer Liebe ist Gott gegenwärtig. Das ist etwas zutiefst Heiliges. Sie versprechen bei Ihrer Hochzeit, dass Sie sich als Mann und Frau in Ihrer Ehe lieben wollen, solange Sie leben. Dies ist ein großes Wagnis, aber auch ein großes menschliches und christliches Zeichen. Der Priester oder Diakon, der Sie traut, assistiert ihnen dabei, aber er spendet es nicht – im Gegensatz zu allen anderen Sakramenten.

N.,
vor Gottes Angesicht nehme ich dich an
als meine(n) Frau(Mann).
Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.

Trag diesen Ring
als Zeichen unsrer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Eheversprechen, aus dem Trauritus

Wenn Sie sich für eine kirchliche Hochzeit entschieden haben, sollten Sie sich so schnell wie möglich beim Ortspfarramt melden. Für die Anmeldung der Trauung benötigen Sie Ihre Personalausweise, das Familienstammbuch und aktuelle Taufbescheinigungen mit dem Vermerk »zur Eheschließung«, die nicht älter als sechs Monate sein dürfen. Diese Taufnachweise erhalten Sie bei Ihrem Taufpfarramt. Sollten Sie oder ihr Partner evangelisch oder nicht konfessionell gebunden sein, wenden Sie sich bitte ebenfalls an das zuständige Pfarrbüro oder den zuständigen Pfarrer ihres Ortes. Denn dann müssen gegebenenfalls noch weitere Unterlagen besorgt werden.  Falls Sie schon eher Ihre Hochzeit anmelden möchten, müssen Sie die Taufbescheinigungen nachreichen, erst dann kann der Hochzeitstermin verbindlich reserviert werden.

Wenn Sie in einer anderen Kirche als in Ihrem Wohnort heiraten möchten, melden Sie sich dennoch zuerst bei Ihrem Ortspfarrer, von diesem benötigen Sie die Erlaubnis, um in einer anderen Kirche zu heiraten. Überprüfen Sie auch rechtzeitig, ob die gewünschte Kirche oder Kapelle an Ihrem Termin frei ist. Für die Trauung in einer anderen Gemeinde können unter Umständen Kosten für die Nutzung der Kirche etc. entstehen. In Ihrer Heimatgemeinde ist die kirchliche Hochzeit kostenlos.

Das Traugespräch

Wenn der Termin für die Trauung offiziell feststeht, vereinbaren Sie mit dem zuständigen Pfarrer einen oder mehrere Termine für das Traugespräch. Dabei möchte der Pfarrer Sie nicht nur kennenlernen, sondern mit Ihnen auch über die Bedeutung des Ehesakraments, den Ablauf der kirchlichen Trauung und Ihre eigenen Erwartungen an die Ehe sprechen. Wahrscheinlich wird er Sie auch fragen, wie Sie sich als Paar gefunden haben, welche Eigenschaften Sie am anderen schätzen und welche Gemeinsamkeiten Sie verbinden, um diese Informationen im Gottesdienst einfließen zu lassen. Außerdem besprechen Sie den Ablauf und die Gestaltung des Gottesdienstes miteinander. Soll die Trauung in einer heiligen Messe mit Eucharistiefeier oder als Wortgottesdienst gefeiert werden?

Der Priester wird auch mit Ihnen das Ehevorbereitungsprotokoll ausfüllen. Hier werden Formalitäten wie Namen, Anschrift, Tauf- und Firmdatum abgefragt und festgehalten, ob Ehehindernisse (z. B. Blutsverwandtschaft) bestehen, die Ehe aus freiem Willen eingegangen wird, Kinder im katholischen Glauben erzogen werden, die nötigen Unterlagen vorliegen etc. Sind Sie oder Ihr Partner nicht gefirmt, wird der Pfarrer mit Ihnen auch darüber sprechen, ob Sie vor der Hochzeit das Sakrament der Firmung empfangen wollen und Ihnen seine Bedeutung erklären. Taufe, Erstkommunion und Firmung gehören im katholischen Verständnis zusammen, erst mit der Firmung erfolgt die volle Aufnahme in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Nichtsdestotrotz können Sie kirchlich heiraten, auch wenn Sie nicht gefirmt sind.

Fragen rund um die Ehe

Häufige Fragen rund um das Ehesakrament.

Ehe, Familien und Lebensberatung

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Gemeindeleben

Vielfältige Angebote auch für Familien. 

Familienbildungsstätte Teterow

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