Gemeinsamer Ausschuss

Katholische Kirche Bützow Güstrow Matgendorf Teterow

Alle Pfarreien und Orte kirchlichen Lebens eines zukünftigen Pastoralen Raumes bilden einen Gemeinsamen Ausschuss.

Aufgaben

  • Legt die Ziele fest; hat mit der Leitung die Verantwortung für die Entwicklung

  • Bestimmt personelle Besetzungen von Lenkungsgruppe und weiteren Arbeitsgruppen

  • Legt die organisatorischen, zeitlichen und finanziellen Eckdaten fest

  • Informiert sich regelmäßig über Fortgang des Projekts

  • Sorgt für den Informationsaustausch zwischen Pfarreien und Einrichtungen über die Entwicklung

  • Leistet die Rückbindung an die Gremien der Pfarrei und Einrichtungen

  • Genehmigt weiterführende Schritte bzw. beschließt Änderungen

Zusammensetzung

Leitung: Pfarrer Tobias Sellenschlo

               Gesine Fox (als Co-Leitung und Vertreterin der Caritas)

Moderator: Rudolf Hubert

Protokollantin: Agnes Mastaler

Weitere Mitglieder:

Dorothea Axtmann (Mariä Himmelfahrt Güstrow)
Susanne Classen (St. Antonius Bützow)
Anica Dyrba (St. Antonius Bützow)
Marcel Heinle (BTH Teterow)
Franz Kleinebrahm (St. Petrus Teterow)
Raphaela Rolfs  (Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Neu Sammit e.V.)
Reinhard Schlegel (Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst e.V.)
Julian Schmihing (Hl. Familie Matgendorf)
Ulrike Schwarz (Katholische Familienbildungsstätte Teterow)
Juliane Tautorat (Gemeindereferenten)
Frank Tautorat (Hl. Familie Matgendorf)

Termine des Gemeinsamen Ausschusses
Kurze Zusammenfassung zu den Versammlungen des Gemeinsamen Ausschusses sowie bisheriger Ereignisse im Entwicklungsprozess:
Termine des Gemeinsamen Ausschusses

Gremienwochenende in Neu Sammit 18.-19. Januar 2019

06. April Krakow am See

25. Mai Matgendorf

31. August Güstrow

19. Oktober Dargun

Kurze Zusammenfassung zu den Versammlungen des Gemeinsamen Ausschusses sowie bisheriger Ereignisse im Entwicklungsprozess:

Im Pastoralen Raum Bützow – Güstrow – Teterow – Matgendorf befinden wir uns in der ersten von insgesamt drei Etappen des zusammenführenden Entwicklungsprozesses.

Die konstituierende Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses zur Entwicklung des Pastoralen Raumes (GA) fand am 18. November 2017 in Güstrow statt. Inhaltlich ging es an dem Tag u.a. um die Besetzung des Ausschusses, die Klärung der Zielperspektive, den Verlauf des Prozesses, nächste Schritte und weitere gemeinsame Termine.

Der erste Abschnitt des Entwicklungsprozesses ist gekennzeichnet durch vielfältige Erkundungen und Aufgaben im Zusammenhang mit dem Prozessbeginn. Insbesondere gegenseitiges Kennenlernen der Menschen sowie ihrer Lebens- und Sozialräume bilden den Schwerpunkt, bevor es in der zweiten Etappe unter anderem um die Erstellung des Pastoralkonzeptes gehen wird. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der Umsetzung des Pastoralkonzeptes. Beispielsweise mit den Fragen: Was ist notwendig, um so arbeiten zu können, wie es das Konzept vorsieht? Welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen künftig welche Aufgaben bekommen? Was sollen Hauptamtliche, was sollen Ehrenamtliche tun? Das Erfordernis und auch der Wunsch einander kennenzulernen motivieren die Menschen im Pastoralen Raum langsam, doch zunehmend. Kleine Anfänge sind auf Gemeindefesten, bei Wallfahrten (Salem, Lübeck, Teterow) und bei Gemeindeaktivitäten bemerkbar (gegenseitige Einladungen zu Festen, Vorträgen, Gemeindeabenden). Sichtbar wird das Zusammenwachsen z.B. auch durch das „Pilgern im Pastoralen Raum“. Bisher gab es drei Wanderungen, bei denen sich die Christen verschiedener Gemeinden näherkamen.

Auf der Sitzung der pfarrlichen Gremien mit dem Gemeinsamen Ausschuss, die am 19./20. Januar 2018 in Neu Sammit stattfand, haben sich die Teilnehmer mit dem Thema „Sozialräumliche Orientierung“ beschäftigt. Es ging dabei um folgende Fragen: Was ist der Sozialraum? Was bedeutet sozialräumliche Orientierung? Warum ist sozialräumliche Orientierung in unserem Pastoralen Raum wichtig? Was gewinnen wir mit der sozialräumlichen Perspektive? Wo befinden sich die Orte kirchlichen Lebens? Wie gestaltet sich die Bevölkerungsstruktur bzw. die Altersstruktur. Wie viele katholische Christen gibt es in der Region? Die Antworten auf die Fragen bilden die Grundlage für die Ausrichtung künftiger pastoraler Strukturen und Entscheidungen in dem Zusammenhang. Sie werden nicht nur die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses weiterhin beschäftigen. Alle katholischen Christen sind eingeladen sich zu beteiligen.

Am 17. März 2018 fand in Güstrow ein Visionstag statt. Zudem informierte Pfr. Sellenschlo über Personalunterstützung für den Entwicklungsprozess. Er kündigte an, dass ab April 2018 Herr Rudolf Hubert als Moderator und Frau Gesine Fox als Co-Leitung beauftragt sind. Die Gremienmitglieder gingen auf dem Visionstag der Frage nach “Wo stehen wir jetzt in der Entwicklung? Der geistlichen Impuls des Tages „Ausschau halten nach Gottes Wort: Was sagt uns Gott in unsere Situation hinein?“ ermöglichte allen Orientierung zu finden sowie Zuversicht und Kraft zu schöpfen. Mit der Methode „Visionscafe“ haben sich die Anwesenden in Kleingruppen mit der Frage beschäftig „Wie wird die zukünftige Kirche in Bützow, Güstrow, Teterow und Matgendorf aussehen?“ Die Antworten auf die Frage wurden dann im Plenumsgespräch zusammengetragen. Sie werden Eingang in die Entwicklung des künftigen Pastoralkonzeptes finden.

Ein geistlicher Tag, der am 21. April 2018 in Güstrow stattfand, stand unter dem Wort „so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören“ Röm 12,5

​Am 30. Juni 2018 trafen sich die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses in Teterow. Es war die vierte Tagung seit der konstituierenden Sitzung des Gremiums am 18.11.17. Auf der Agenda stand schwerpunktmäßig die Standortbestimmung im Entwicklungsprozess. Pfr. Sellenschlo berichtete von den aktuellen personellen und strukturellen Gegebenheiten sowie den Problemen in den Gemeinden Bützow, Güstrow, Teterow und Matgendorf. Zudem erläuterte er wiederholend die Themen und Inhalte der Treffen des Gemeinsamen Ausschusses in den Monaten Januar, März und April 2018. Es folgte ein anregender Gedankenaustausch unter den Anwesenden, der durch den Moderator des Prozesses, Herrn Hubert, konstruktiv begleitet wurde. Einige Wortmeldungen brachten Bedenken sowie Kritik an Motivation und Zielperspektive des Entwicklungsprozesses zum Ausdruck. Andere äußerten verhaltene Zuversicht, beispielsweise mit dem Wunsch „(…) vor Ort das zu beleben, was der Gemeinde wichtig ist. (…) Viele kleine Pflanzen vor Ort machen den Pastoralen Raum interessant und einmalig.“

Vorschlag der Leitung: Gesprächsabende in allen vier Gemeinden des Pastoralen Raumes veranstalten, zur Information und zur Klärung der Perspektive für alle Interessierten. In weiteren Tagesordnungspunkten befasste sich der GA mit verschiedenen organisatorischen Fragen. Es ging u.a. um Vereinbarungen zur kontinuierlichen Arbeitsweise sowie nächste Schritte, Aufgaben und Termine. Wichtig waren die Fragen, ob der GA in seiner Zusammensetzung erweitert werden sollte und wer die künftigen Mitglieder der Lenkungsgruppe (LG) sein werden. Ergebnisse: Der GA beauftragte die LG, ein bis zwei (ggf. drei) weitere Mitglieder in den Gemeinsamen Ausschuss zu berufen. Ferner: Der GA bestätigte nach kurzer Diskussion den Vorschlag der Leitung zur die Besetzung der LG. Mitglieder sind demnach Pfr. Sellenschlo, Rudolf Hubert und Gesine Fox.

Auf der Versammlung des GA, am 14. September 2018 in Güstrow, wurde ein weiteres ehrenamtliches Mitglied aus der Gemeinde Teterow (Dargun) in das Gremium aufgenommen.

Die Lenkungsgruppe stellte den Einladungsflyer für insgesamt vier Gemeindeabende sowie die inhaltlichen Überlegungen zu deren Durchführung vor. Demnach werden die Gesprächsabende am 11. Oktober in Güstrow, am 30. Oktober in Matgendorf, am 8. November in Bützow und am 14. November in Teterow stattfinden.

Die Leitung erinnerte an das gemeinsame Vorhaben, Thementage zu wesentlichen Fragen und Aufgaben der Zukunft zu organisieren. Bisher ausgemachte Themen: Liturgie, Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit, Besuchsdienst und Kontakt mit Außenstehenden; Nach Austausch und kleiner Diskussion beschloss der GA, dass zu den Themen Auftaktveranstaltungen organisiert und zur Unterstützung Referenten des Erzbistums aus Hamburg eingeladen werden sollen.

Der Entwurf der Homepage des Pastoralen Raumes, erstellt durch Frau Dyrba, wurde dem GA präsentiert. Alle GA Mitglieder befürworteten und lobten die Präsentation. Pfr. Sellenschlo gab die Freigabe zur Freischaltung/Veröffentlichung.

Erstellt: G. Fox

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